Brot bei Gicht

Herkömmliches Brot weist einen niedrigen bis mittleren Puringehalt auf und gilt daher als gut geeignet bei Gicht. In Maßen genossen sollte man als Gichtpatient eigentlich keine Probleme durch den Verzehr von Brot haben. Wie so oft beim Thema Gichtdiät, gibt es hier jedoch auch Stimmen, die anderes dazu sagen. Manche Gichtpatienten halten gewöhnliches Brot für mitschuldig beim Entstehen von Gelenkbeschwerden und ersetzen dieses durch aufwändigere, natürlichere Produkte.

Brot bei Gicht


So benutzen manche Gichtkranke lediglich bestimmte Bio- und Vollkornprodukte aus kontrolliert ökologischem Anbau oder backen eigenes Brot mit frisch gemahlenem Vollkornmehl. Bei der Herstellung von gewöhnlichem Auszugsmehl, das normalerweise für das Backen von Brot verwendet wird, gehen nämlich wichtige Nährstoffe verloren, so die Kritiker.

Wer will, kann selbst testen, ob ein Ersetzen herkömmlicher Brote bzw. Getreideprodukte die Symptome von Gicht verbessert werden. So kann man im Einzelfall am ehesten herausfinden, ob der Verzehr von Brot eine Mitschuld am Entstehen der Gelenkschmerzen hat oder nicht. Verbessert sich die Gesundheit, so behält man die neue Ernährungsweise am besten bei, sollte man keinen Unterschied feststellen können, so kann man wieder normales Brot essen.

Gewöhnlich gelten Brote jedoch nicht als überdurchschnittlich bedenklich bei Gicht und können auf Grund ihres niedrigen bis moderaten Purinanteils in einem vernünftigen Maß verzehrt werden.

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