Gicht an den Händen (Chiragra)

Chiragra ist der Fachname für Gicht an den Händen. Chiragra kommt von cheir, was griechisch ist und Hand bedeutet, und agra, was übersetzt Falle bedeutet. An den Händen kommt es neben den üblichen Gichtbeschwerden wie Gelenkschmerzen, Rötungen und starken Schwellungen auch recht häufig zur Entstehung von Gichtknoten, Ablagerungen von Harnsäurekristallen unter der Haut. Sind sie besonders groß und an störenden Stellen vorzufinden, so kann man diese Gichtknoten operieren und entfernen.

Gicht an den Händen (Chiragra)


Von Chiragra betroffen sein können das Handgelenk und/oder die Fingergelenke. Vor allem das Daumengrundgelenk ist oft von Chiragra betroffen, quasi analog zum besonders häufig von einer Gelenkversteifung heimgesuchten Großzehengrundgelenk oder Großzehenendgelenk. Bei Gicht am großen Zeh spricht man auch von Fußgicht (Podagra).

Wer Gelenkversteifungen an der Hand feststellt, auffallend starke Gelenkschmerzen an der Hand verspürt oder dort ungewohnte Schwellungen und Rötungen ausmacht, sollte besser einen Arzt aufsuchen, um sicherzugehen, dass man nicht an Gicht bzw. Arthrose erkrankt ist.

Gicht an den Händen wird ebenso behandelt wie eine Gichterkrankung an anderen Körperstellen, mit Hilfe einer sowohl Medikamente gegen Gicht als auch eine optimierte Ernährung bei Gicht einschließenden Therapie.

Eine dauerhaft strikt veränderte Diätweise ist vor allem bei chronischer Gicht unverzichtbar.

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