Gichtknoten operieren und entfernen

Heutzutage kommen so genannte Gichtknoten, welche Knorpelbeschädigungen bei Gicht noch verstärken können, nur noch bei einem Bruchteil aller Gichtkranken vor. In der Vergangenheit kamen diese teilweise sehr bizarr anmutenden Verwachsungen im Bereich der Gelenke und Knorpel bei mehr als der Hälfte aller Gichtpatienten vorher. Heute verfügt man über ein besseres Verständnis der Krankheit, über bessere Behandlungsmöglichkeiten bei Gicht und kann zudem sicherere und wirksamere Medikamente gegen Gicht zur Therapie verwenden, so dass in der heutigen Zeit nur noch ein Zehntel aller Gichtleidenden Gichtknoten hat.

Gichtknoten operieren und entfernen


Die auch als Gichttophi bekannten Wucherungen, welche eine weißliche, primär aus Ablagerungen von Harnsäurekristallen bestehende Masse in sich haben, lassen sich heute quasi problemlos operativ auflösen und entfernen.

Bei einer solchen Operation wird das Gewebe aufgeschnitten, so dass die weiße Masse entfernt werden kann.

Eine solche Behandlung kann an den unterschiedlichsten Stellen, wo Tophi auftreten, durchgeführt werden, wie beispielsweise am Fuß (Zehengelenke, Sprunggelenk), an den Händen (Fingergelenke, Handgelenk), am Arm (Ellenbogengelenk), am Knie (Kniegelenk), an den Ohrmuscheln und an den Schleimbeuteln.

Da die Uratkristall-Ablagerungen quasi unmittelbar unter der Haut liegen, sind diese bei einer Operation gut erreichbar and lassen sich dadurch leicht entfernen.

Das Entfernen störender Gichtknoten ist durchaus sinnvoll bei der Therapie von Gicht und kann dabei helfen, Gelenke und Knorpel vor weiteren Schäden zu bewahren.

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