Mittel gegen Gicht

Ein akuter Gichtanfall kann sehr unangenehm sein und den Alltag ungemein erschweren. Grundsätzlich ist bei Gichtpatienten der Harnsäurespiegel im Blut erhöht und es setzen sich Kristalle an den Gelenken ab, die sich daher schmerzhaft entzünden. Es gibt einige Mittel gegen Gicht, die helfen können.

Mittel gegen Gicht


Beispielsweise wird das Gichtmittel Allopurinol zur Langzeitbehandlung gegeben und um Anfällen vorzubeugen. Es wirkt dadurch, dass der Harnsäurspiegel im Blut gesenkt wirkt. Eine Gichtbehandlung mit Allopurinol ist sehr sinnvoll und es handelt sich dabei um das wohl am häufigsten verabreichte Medikament gegen Gicht.

Ebenso wird das Mittel Benzbromaron bei erhöhter Harnsäure verschrieben, wenn Allopurinol nicht gegeben werden kann. Es wirkt bewirkt unter anderem, dass die Nieren die Harnsäure schneller ausscheiden.

Allopurinol und Benzbromaron gibt es auch kombiniert in einer Tablette. Man nimmt es, um akuten Gichtanfällen vorzubeugen.

Ein weiteres Gichtmittel ist Colchicingegen Gicht, welches während eines akuten Anfalls eingenommen wird, um diesen zu unterbrechen.

Ein anderes Medikament nennt sich Febuxostat, welches die Harnsäurebildung hemmen soll und bei chronischer Gicht gegeben wird. Phenylbutazon gehört eigentlich in die Gruppe der Antirheumatika und hat relativ viele Nebenwirkungen, deshalb wird es ungern verschrieben, doch es lindert einen akuten Anfall.

Ein anderes Mittel gegen Gicht, Probenecid, kann ebenso akuten Anfällen vorbeugen, indem es die Harnsäureauscheidung beschleunigt. Probenicid hemmt zudem die Rückaufnahme der Harnsäure in die Nieren. Probenecid wird bei der Behandlung in seiner Dosis stetig, langsam gesteigert.

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