Teufelskralle gegen Gicht

Bei der so genannten Teufelskralle oder Trampelklette handelt es sich um eine aus Südwestafrika stammende Pflanze, genauer um ein Sesamgewachs aus der Familie Pedaliaceae. Diese Pflanze mit dem lateinischen Artnamen Harpagophytum procumbens enthalt diverse Inhaltsstoffe, die bei Erkrankungen wie Gicht, Arthrose und Gelenkverschleiß effektiv Hilfe leisten können. Als Hauptwirkstoff gilt das so genannte Harpagosid, neben weiteren Wirkstoffen wie unter anderem Procumbid, Histidin, Harpagid und Glutaminsäure.

Teufelskralle gegen Gicht


Zu den Anwendungsgebieten zählen Gelenkschmerzen, Gelenkverschleiß, Nierenschwäche, Arthrose, Rheuma, Entzündungen von Sehnen und Gelenken sowie verschiedene Rückenbeschwerden (chronische Rückenschmerzen, Hexenschuss, Ischias, Nackenschmerzen).

Es gibt diverse Medikamente gegen Gicht, welche aus den Wurzelknollen der Teufelskralle hergestellt werden bzw. Wirkstoffe aus diesen beziehen. Die Teufelskralle wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, abschwellend und blutverdünnend. Mehrere wissenschaftliche Studien belegen diese Heilwirkung, welche nach zwei bis drei Wochen der Anwendung eintritt.

Neben der Schulmedizin verwendet auch die Homöopathie dieses Mittel erfolgreich zur Behandlung von Gicht. Von den Einheimischen in Südafrika wird diese Heilpflanze überdies schon seit Jahrtausenden benutzt. Auch in der Veterinärmedizin wird die Teufelskralle geschätzt und wird bei der Behandlung von häufig an Gelenkbeschwerden leidenden Haus- und Nutztieren wie Pferden und Hunden erfolgreich eingesetzt.

Zu den Nebenwirkungen der Teufelskralle zählen Magen-Darm-Probleme, gewöhnlich ist dieses Heilmittel jedoch sehr gut verträglich. Verfügbar ist dieses Arzneimittel in unterschiedlichen Formen, so gibt es unter anderem:
  • Teufelskralle-Balsam
  • Teufelskralle-Gel
  • Teufelskralle-Creme
  • Teufelskralle-Kapseln
  • Teufelskralle-Tee
  • Teufelskralle-Tabletten
Dieses pflanzliche Arzneimittel ist auf Grund seiner verlässlichen Wirkung sehr beliebt bei Patienten, die an Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates leiden.

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